Die Deichstadtvolleys | VC Neuwied 77

DE9R7667 A 1024x561 - Deichstadtvolleys entspannt vor Gipfeltreffen in Wiesbaden

Deichstadtvolleys entspannt vor Gipfeltreffen in Wiesbaden

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Foto: Eckhard Schwabe

Am Sonntag ist es wieder soweit: Nach der verlängerten Weihnachtspause steht gleich das Toppspiel der Liga an. Tabellenführer VC Wiesbaden II empfängt um 16 Uhr in der Sporthalle am 2. Ring den Verfolger, die Deichstadtvolleys aus Neuwied.

Wiesbaden ist dabei in einer komfortablen Situation. Die Nachwuchsspielerinnen des Erstligisten kennen sich seit Jahren aus dem exzellenten Förderprogramm, das Talente der hessischen Landeshauptstadt schon in der Grundschule sichtet, um sie dann über Sportklassen bis an die Schwelle des Profisports zu begleiten. Dieser Talentschuppen in der 2. Liga ist sehr erfolgreich, hat sein Saisonziel schon erfüllt und so können die jungen Spielerinnen ohne jeden Druck gegen den Aufstiegsaspiranten aus Neuwied aufspielen.

Druck will aber auch VCN-Trainer Dirk Groß trotz der ernüchternden 1:3-Niederlage im Hinspiel gar nicht erst aufkommen lassen. „Ich habe den Mädchen über die Feiertage die verdiente Erholung gegönnt und bewusst auf Hausaufgaben verzichtet“. So konnten die vier US-Spielerinnen die Feiertage zum Heimaturlaub nutzen und sind jetzt, nach Quarantäne und negativen Tests erst seit Wochenanfang wie alle anderen Spielerinnen wieder an Bord, nur Lisa Guillermard wird weiter fehlen. Ob das Derby, bei dem es auch um die Tabellenführung geht, ein besonderes Spiel sei? Nein, das sei es nicht, versichert Groß. “Wir sind jetzt im Training dabei, unsere Form wiederzufinden. Es sind die Mannschaft und ihre längerfristige Entwicklung, die im Mittelpunkt stehen“.

Trotzdem darf man mit Spannung auf den Sonntagnachmittag blicken: Groß’ Kollege Raimund Jeuck verfügt mit Paula Hötschl und Laura Rodwald über exzellente Außenangreiferinnen, die in der laufenden Saison auch schon verschiedentlich in der 1. Bundesliga im Einsatz waren und dort überzeugen konnten. Wird es dem starken Block der Deichstadtvolleys also gelingen, die beiden in Schach zu halten? Klappt es dann, auf solide Ballannahme gestützt, die eigenen Trümpfe auszuspielen?

Schade ist es, dass das Nachbarschaftsderby unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss. Im Livestream, der auch beim VC Wiesbaden kompetent kommentiert wird, können sich die Fans aus beiden Lagern wie gewohnt gegen 16 Uhr unter www.sporttotal.tv/ma4b38732b einloggen. Es gilt, gemeinsam den Rekord von 1400 Zuschauern zu brechen.
(hw)